Duisburger Jungenbüro


geschlechterreflektierte Pädagogik mit Jungen* in Duisburg - seit 20 Jahren
 

Junge Muslime gegen Antisemitismus

Anfang 2018 hat unser Mitarbeiter Burak Yilmaz über die Spendenplattform GoFundMe eine Crowdfunding Aktion gestartet. Als Antwort auf die antisemitischen Vorfällen Anfang 2018 haben wir gemeinsam mit der Produktionsfirma Heja Medien, Jarek Presnück und Dr. Anke Wolf- Graaf acht professionelle Videos gegen Judenhass produziert, in der wir auf das Phänomen Antisemitismus aufmerksam machen. Was ist Antisemitismus? Wie lernt man Judenhass? Wie können wir als Gesellschaft etwas dagegen tun? Und vor allem- wie fühlt sich das für Betroffene an? Diesen Fragen gingen wir in unseren Videos nach, um junge Menschen zum Nachdenken zu bringen. Da Jugendliche 60% ihrer Freizeit im Internet verbringen, können wir sie mit unseren Videos genau dort erreichen. Videos sind eine gute Möglichkeit, um junge Menschen aufzuklären und sie dazu zu motivieren sich einzumischen!

Wir sind eine Gruppe junger Multiplikatoren im Projekt „Junge Muslime in Auschwitz“ des Trägers Jungs e.V. Jährlich organisieren wir Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz für Jugendliche in Duisburg und entwickeln im Anschluss Theaterstücke.

Unsere Videos möchten sensibilisieren und junge Menschen zum Nachdenken bringen. Im Internet kursieren viele antisemitische Videos, die tag täglich von Jugendlichen konsumiert und für „die Wahrheit“ gehalten werden. Unsere Zielgruppe sind Jugendliche zwischen 15 und 25 Jahren und mit diesen Videos wollen wir digitale Gegennarrative schaffen.

Die Videos werden u.a. auf der Facebookseite Jungs eV und Heroes Duisburg veröffentlicht und von einem Netzwerk geteilt, das ca. 200.000 Jugendliche erreichen soll. Schon mit dem ersten von acht Videos haben wir erfolgreich 30.000 Aufrufe erzielen können. Influencer und Videoblogger werden sich unserer Kampagne anschließen und auf ihren Profilen unsere Videos verbreiten. So können wir Jugendliche genau auf den Seiten und Kanälen erreichen, auf denen sie im Alltag unterwegs sind.

Wir wollen mit unseren Internetvideos ein Zeichen für Zivilcourage setzen und uns für eine Gesellschaft stark machen, in der jeder Mensch, egal welcher Herkunft, dieselben Rechte und Möglichkeiten hat!

Doch ohne unsere Sponsoren wäre dieses Projekt nicht möglich gewesen. Wir bedanken uns daher bei den zahlreichen privaten Spenderinnen und Spendern bei GoFundMe, beim Kanaan Restaurant in Berlin für die großzügige Spendengala und bei der Doris- Wuppermann Stiftung für die Unterstützung!



 
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